Mittwoch 1.März 2000

TAGEBUCH der SUSANNE ZACH:
UNIVERSITÄTSKINDERKLINIK GRAZ Mittwoch 1.3.2000:
die Nacht war für mich ruhig, für Papa nicht, da ich rechts lag und vermutlich daher eine Herzfrequenz von 145 hatte. So war Papa dauernd auf und kontrollierte mich.
In der Früh kam Mama einen Sprung vorbei, bevor sie in die Arbeit fuhr. Die Physiotherapeutin hat eine Unmenge an Schlatz abgesaugt- jetzt ist es halb 9 und ich schlafe wieder.

INTERPRETATION VON SUSIPAPA:
Susanne erlitt am 2.2.2000 eine Hirnmassenblutung mit einem DM von 6 cm und Einblutung in alle Ventrikel des Gehirns. Ihr Zustand war hoffnungslos. Was wir nicht wussten war, dass die Komplikationen am Herz derart dramatisch waren, dass die Aorta sich durch den Bakterienfras der Staphylokokken gänzlich vom Herzen getrennt hatte. Die Blutversorgung des Herzmuskels war durch diesen Abriss sehr gefährdet, darüberhinaus kommt es bei einer ENDOCARDITIS zu manigfältigen Auswirkungen auf das Herzen, welche letal enden können. WIe schon berichtet, hatte Susanne irgendwann diesen massiven Herzhinterwandinfarkt erlitten, der die Hälfte der Hinterand ausmacht.
Aus heutiger Sicht und dem Verschweigen/Nichterkennen dieses Abrisses durch die behandelnden Universitätskinderkardiologen (das Privatgutachten der UNI München belegt diese "vollständige DISLOZIERUNG" der Aorta vom Herzen) war neben der auswegslosen Situation im Koma nach wie vor die INDIKATION zur sofortigen herzchirurgischen Sanierung gegeben. Dies bedeutet, dass Susanne ständig der Gefahr des plötzlichen Versterbens ausgesetzt war. Und dies seit 28.1.2000. Die DRAMATIK dieses Vorganges kann man am ua. Bild sehen, wo im Juli 2000 wo die Katastrophe erst von den ERWACHSENENKARDIOLOGEN der Med. Klinik GRAZ entdeckt wurden, festgestellt wurde, dass die abgerissene Aorta 3 cm vom Herzen sich befand. Wie die Koronararterien somit den Herzmuskel noch mit Blut verosrgen konnten, bleibt ein Buch mit 7 Siegeln.... WIESO, WARUM UNIKINDERKLINIK GRAZ ?......

Die Physiotherapeuten waren leider nur an den Werktagen, evt. auch einmal am Samstag da. Pech ghabt wenn ich sie in der Nacht gebraucht hätte oder am Sonntag.

Das TAGEBUCH der SUSANNE ZACH:UNIVERSITÄTSKINDERKLINIK GRAZ 1.3.2000:
Anmerkungen von Papa im Kalender:
Die Herzklappe nach wie vor dumpf metallisch. Schläft sehr viel. Nach Aussage einer Schwester gestern, die sie Tage nicht gesehen hat, macht Susi einen viel besseren Eindruck. (Aussehen der Hautfarbe).
Interpretation SUSIPAPA: mit bloßem Auflegen meiner Ohren habe ich die Auffälligkeiten an der Herzklappe gemerkt. Obwohl Universitätskinderkardiologen mit den besten Ultraschallgeräten das Herz kontrollierten, haben Sie nicht das gesehen, was das Ohr eines gerade erst Promovierten Vaters ohne Stethoskop hörte. Dies auch nicht, wenn eine Gruppe an Ärzten täglich zwei mal Visite am Kranken(Sterbe-)bett meiner Tochter machte. Das Privatgutachten aus München hatte wie Sie bereits wissen, festgehalten, dass aufgrund der erst 2012 von der KAGES vorgelegten Herzultraschallvideos davon auszugehen war, dass Susannes Aorta ab 28.1.2000 vom Herzen abgetrennt war und minütlich der Tod hätte eintreten können, die INDIKATION zur notfallsmässigen herzchirurg. INTERVENTION bestand seitdem jeden Tag 24 h lang...
Zur anderen Bemerkung: ja man klammerte sich an jeden erdenklichen Strohhalm um eine postive Erklärung im Komageschehen zu finden.... Die Annahme des SCHLAFES im Koma ergab sich aus Phasen, in denen die Herz- u. Atemfrequenz sich erniedrigten. Dies ist aber alles HYPOTHESE...


 

 

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